2016 07 – Hanibal und Chli Kamel

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute…

So in etwa erschien es uns, als unser Blick auf die wohl luftigste Bushaltestelle der schweizer und wohl allen anderen europäischen Alpen schweifte. Die Route “Conquest of Paradise” führte uns über sechs (Schwierigkeitsgrad max. 6a+) wunderschöne Seillängen direkt zum ersehnten Bänkli auf dem Hanibal-Turm, das uns jede Menge Zeit zum Verweilen liess…denn der Bus – DER kam nämlich noch ganz lange nicht!

Der Hanibal-Turm ist nur eine von unzähligen Granitschönheiten oberhalb des Furkapasses, die ihre Besucher in den Bann ziehen. Nebst den Schönheiten kann es dann schon auch mal vorkommen, dass “Kletterfrau/-mann” der einen oder anderen Berühmtheit über den Weg läuft…dieses Mal jedoch ohne Visilab-Brille. Nein – liebe Herren, die Lara Gut war es nicht!

Und da wir schon mal beim Thema Werbung angelangt sind, sollte das Ziel für den zweiten Tag bald auch schon klar sein. sChli Kamel wartete mit einem etwas steileren Zustieg auf sich. Mit Schnee unter den Schuhsolen, mit Steigeisen, mit Pickel und einem hilfsbereiten Bergführer à la “Wartet! Ich bring Euch doch kurz die Bergschuhe zur Abseilstelle” ging auch bei dieser Tour alles wunderbar auf. Was zu diesem legendären Werbeträger zu sagen ist: sChli Kamel hatte in meiner Nachsteiger-Wahrnehmung doch die eine oder andere knifflige Stelle, welche die ersten beiden SL schwerer erscheinen liess…1-2 exponierte Stellen und Kraftakt gibt’s bei dieser Route inklusive!


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