2016 02 – Gemsfairenstock

Von 6 auf 2972 m. ü. Meeresspiegel!

Das soll mal einer unserem lieben Gast Gabriel aus Hamburg nachmachen: Satte 2966 hm Differenz eben mal so an einem verlängerten Wochenende bezwungen…und die Lungen haben’s mitgemacht!!

Okay mit ein wenig Hilfe der Seilbahn schwangen wir uns vom Urnerboden hoch zum Fisetengrat. Dort blies uns schon mal ein kräftiger Wind – angesagt waren Sturmböen – entgegen. Gemächlichen Schrittes zogen wir unsere Spuren hin zur Steilstufe, welche an diesem Tag im Abschnitt von 40 hm und ca. 38 Grad Neigung die einzige heikle Stelle ausmachte. Die Steilstufe musste schon mehrere Tourengeher mit Skis und Schneeschuhen über sich ergehen lassen. So konnten wir den festgepressten Abschnitt über das linke Band wunderbar meistern. Die Skier wollten dann kurz vor dem Langfirn doch noch über das Geröll getragen werden, da der Wind schon volle Arbeit geleistet und kleine Flecken freigelegt hatte.

Unsere Taktik mit meereslungenfreundlichen Schrittes inklusive Imbisspausen das Ziel zu erreichen, sollte uns an diesem Tag zu gute kommen. Über den Langfirn aufsteigend und uns bereits erste Seilbahngenossen wieder entgegenfahrend, durften wir uns eines plötzlichen Blaus erfreuen, dass durch erste Löcher hervorlugte. Die letzten 200 hm wartete gar die Sonne mit wärmenden Strahlen auf. Oben angekommen, präsentierte sich uns das einmalige Panorama mit Tödi, Claridenfirn und vielen anderen schönen uns teils unbekannten Gipfelzielen.

Die ursprünglich geplante Abfahrt vorbei an der Claridenhütte durch das “Hälsli” bis nach Tierfehd liessen wir aufgrund erheblicher Lawinengefahr und Schneemangels in den unteren Lagen aus.


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